| Diabetes Typ 3 und 4 |
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Was? Die gibt es auch noch? Meine Güte, wieviele Typen kommen denn da noch?
Keine Aufregung, das sind nur noch diese beiden. Ich hatte dir ja gesagt: je nachdem was schiefläuft wird dem Diabetes ein anderer Typ zugeordnet. So einiges. Deswegen haben sie für diesen Typen sogar extra Untertypen entwickelt:
Man, das sind aber viele. Ich wette, darunter fallen die meisten Diabetiker... Nein, gar nicht mal. Die meisten Diabetiker (ca. 95%) haben den Typ 2. Und am zweithäufigsten (ca. 5%) ist der Typ 1. Moment mal: 95 und 5 ist doch 100. Dann hat ja keiner einen Typ 3, oder?Deswegen habe ich ja extra gesagt cirka. Es wird noch komischer, denn es gibt ja noch den Diabetes Typ 4. Das ist der Schwangerschaftsdiabetes, und Männer haben eben das Glück nie schwanger zu werden. Wieso denn Glück? Ich denke das soll so toll sein. Sagen jedenfalls immer alle.Na kann ja sein, aber so eine Geburt ist eine ziemlich stressige Angelegenheit, und für die Frau ganz sicher nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn sie während der Schwangerschaft auch noch einen Diabetes entwickelt. Oft sind die Babies dann nämlich viel größer und schwerer als normale Babies. Na okay, das stelle ich mir wirklich nicht so toll vor...Und wie kommt das dann zustande? Meistens, weil diese Frauen Erbanlagen haben wie ein Typ 2-Diabetiker. Und unter dem Streß der Schwangerschaft treten dann die Symptome schon viel früher auf. Meistens entwickeln die sich nach der Schwangerschaft aber wieder zurück. Dann sollte sie aber trotzdem aufpassen, daß später nicht mal ein echter Typ 2 daraus wird. Wieso aufpassen? Kann man den denn verhindern?"Verhindern" wäre vielleicht zuviel gesagt, aber ein bißchen hinauszögern durch genug Bewegung und gute Ernährung geht schon. Und so ein Schwangerschaftsdiabetes kann auch für das ungeborene Baby ziemlich ernst werden. Wenn es nicht früh genug erkannt wird, dann kann das Baby Schaden nehmen oder sogar sterben. Um Gottes Willen! Dann doch lieber jeden Tag den Blutzucker messen...Ach was, jeden Tag wäre ein bißchen übertrieben. Aber eine Schwangere geht ja eh öfter zu ihrem Frauenarzt, und dabei sollte das schon kontrolliert werden. Trotzdem: die ganzen Einteilungen sind schon ziemlich verwirrend. Wenn ich mal alle zusammenzähle, dann sind das immerhin 11 Typen! Ich würde das einfacher machen.Und was schwebt dir da vor? Na zum Beispiel Typ BI für "Braucht Insulin" und Typ BKI für "Braucht kein Insulin".Ja, das wäre einfacher, aber ein ziemlich grobes Raster. Und es soll ja auch international verständlich sein, da wäre statt deutsch z.B. englisch eine gute Idee. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat das aber auch so ähnlich gesehen wie du.
Ja, finde ich auch. Und es heißt ja auch nicht, daß man deswegen die bisherige Einteilung vergessen muß. Die meisten Hausärzte kennen die neue ohnehin nicht. Nur, wenn sie sich speziell für Diabetes interessieren. Ich sag ja auch oft wie ich heiße und woher ich komme. Warum soll dann ein Diabetiker nicht sagen können "Ich bin Typ 2 und NIR" Verstehe: er hat zuwenig Rezeptoren, muß aber noch kein Insulin spritzen, sondern kommt mit Tabletten aus...<grinsend> Ja, das hast du gut erkannt. Aber wir haben ja auch eben darüber geredet. Versuch mal, das in ein paar Tagen immer noch so hinzukriegen. Null Problemo! Ich muß das ja eh für mein Referat aufschreiben. Aber wenn ich Diabetiker wäre, dann könnte ich mir die zwei Dinge nun sicher merken. So oft ändert sich das ja nicht...Stimmt. Der Typ bleibt immer gleich, es kann sich also höchstens an der Behandlungsklasse
etwas ändern.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 22:53 Uhr |