| Basalbedarf |
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Um einen Basalbedarf zu verstehen ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, wozu es ihn überhaupt gibt. Diese Insulinmenge, die der Körper unabhängig von der Nahrungsaufnahme braucht bezeichnet man als Basalbedarf. Bei Diabetestypen mit noch vorhandener Restsekretion wird er (zumindest teilweise) noch von der eigenen Bauchspeicheldrüse übernommen, wohingegen Diabetiker ohne Restsekretion ihn sich spritzen oder pumpen müssen. Ihn zu ermitteln ist Sache des Arztes. Der typische Gesamtbedarf an Insulin liegt zwischen 0,5 und 1 I.E. pro Kg Körpergewicht und Tag, bei den meisten bei etwa 2/3 I.E. Aber was heißt das jetzt in Zahlen? Dazu mal ein kleines Rechenspiel:
Der persönliche Bedarf kann aber von dieser Regel abweichen, insbesondere wenn es zu einer Insulinresistenz gekommen ist. Dann sind auch Tagesgesamtmengen von 400 I.E und mehr möglich, aber das sollte man stets genau im Auge behalten, damit sich durch die ständige Zufuhr von viel Insulin nicht eine Resistenz aufrecht erhält. Insbesondere sind hier Maßnahmen zu ergreifen, mit denen man eine solche Resistenz vermindern kann. (Stichwort: Rezeptor-Up-Regulation) Nachdem Ihr Arzt den Basalbedarf festgelegt hat stellt sich als nächstes die Frage, ob es sich um eine Basaldosis (Verabreichung mit Spritze/Pen) oder um eine Basalrate (Verabreichung mit Pumpe) handelt...
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 23:08 Uhr |