| Hersteller-Software |
|
|
|
Auch die Hersteller von Blutzucker-Messgeräten bieten meistens Software zum Auslesen ihrer Geräte mit dem PC an. Hier sollte aber darauf geachtet werden, daß vor allem bei den Geräten ohne integriertes Tagebuch ein manuelles Nachbearbeiten möglich ist, denn die reinen BZ-Werte sind ohne die Zusatzinformationen von zumindest Insulin und Broteinheiten nicht sehr aussagekräftig. Der Vorteil von Hersteller-Software ist meistens, daß sie gratis zu bekommen ist. Die Firma verdient ihr Geld ja nicht mit der Software (und auch nicht mit den Geräten), sondern mit den Teststreifen. Und mit diesen Einnahmen kann man dann die Softwareentwicklung subventionieren. Der Nachteil von Hersteller Software: sie liest in der Regel nur die Geräte dieses einen Herstellers aus. Will man später also z.B. mal von einem Abbott-Messgerät auf eines von Bayer umsteigen braucht man auch eine andere Software, in der dann die alten Daten nicht mehr abrufbar sind. Daher ist herstellerunabhängige Software (wie SiDiary oder Diabass) die bessere Alternative. Vor allem dann, wenn man BZ-Messgerät von Hersteller A, Pumpe von Hersteller B und Blutdruckmessgerät von Hersteller C nutzt. Da sich in Sachen Hersteller-Software immer wieder mal etwas ändert (und aufgrund des genannten Nachteils) will ich die einzelnen Programme hier nicht unbedingt detailiert vorstellen. (Der Artikel wäre dann schnell nicht mehr aktuell) Nachfolgend aber einige Links zu Herstellern, wo sie sich über deren Software informieren (und oft auch runterladen) können: Bayer WinGlucofacts (englisch) Denken Sie aber bitte daran: ohne weitere Infos zu den Umständen (was wurde gegessen, was haben Sie gespritzt, welche Besonderheiten gab es zu diesem Zeitpunkt usw.) ist ein Blutzuckerwert nicht interpretierbar. Testen Sie also, ob die verwendete Software es Ihnen erlaubt solche Daten zusätzlich zum Auslesen des Messgeräts einzugeben.
|
|||
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Februar 2010 um 13:10 Uhr |