| Glitazone |
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Glitazone (oder auch "Thiazolidindione") wirken direkt auf die Insulinresistenz,
indem sie die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin erhöhen.
Es wird also weniger Insulin benötigt, was den Sekretionsdruck auf die
B-Zellen vermindert.
Das erste Thiazolidindion war das Troglitazon. Wegen schwerer Nebenwirkungen auf die Leber, die bis zum Tode von Pat. führten wurde es jedoch wieder vom Markt genommen. Inzwischen ist mit dem Rosiglitazon und dem Pioglitazon die 2. Generation dieser Stoffklasse verfügbar, die auf das genaueste getestet wurden und bei denen diese Komplikationen nicht auftreten. Ihre Wirkung entfalten die Glitazone
direkt im Zellkern, wo sie am PPARg-Rezeptor (Peroxisom-Proliferator-aktivierenden-Rezeptor-gamma)
ansetzen und diesen aktivieren. Das führt zu einer vermehrten Expression
und Translokation von GLUT-4 in die Zellmembran und verbessert so den
Glucoseeinstrom in die Zelle. Ebenso wie bei sportlicher Aktivität
kann dann mit einem Insulinmolekül mehr Glucose als üblich
in die Zelle gebracht werden. Kann Mahlzeitenunabhängig eingenommen werden, wobei die Wirkung nicht sofort eintritt, sondern erst nach ein paar Wochen ihr Maximum erreicht hat. Mögliche Nebenwirkungen: Gegenanzeigen: Wechselwirkungen: Produkte: (Wirkstoffnamen in Klammern) Kombipräparate: (Wirkstoffnamen in Klammern)
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