| AEDL 8: Ruhen und schlafen |
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Pflege leistet Unterstützung bei
den individuellen Ruhe- und Erholungsbedürfnissen. Man versucht,
einen physiologischen Schlaf-Wach-Rhythmus zu fördern und unterstützt
die älteren Menschen bei der Bewältigung von Schlafstörungen.
Ebenso wichtig sind Phasen der Ruhe und der Entspannung, sowie gewünschte
Ruhepausen der Betroffenen. Beim Schlafen beachtet man die Schlafqualität,
Schlafdauer und Schlafzeiten.
Spezielle Pflege bei DM:Nächtliche Hyper- und Hypoglykämien
können die Nachtruhe und so das Wohlbefinden des Pat. empfindlich
beeinträchtigen. Jede Mutter, die Nachts mehrfach ihr Baby versorgen
mußte kann bestätigen, wie gerädert man sich am nächsten
Tag fühlt. Aber Achtung!Nächtliches Wasserlassen muß nicht an einer Hyperglykämie liegen, sie kann auch Anzeichen einer Rechtsherzinsuffizienz (Pumpschwäche des Herzens) sein. Nachts in Ruhe, wenn der Körper liegt, kann das Herz das angesammelte Wasser (oft Ödembildung in den Beinen) besser abtransportieren, die Niere wird verstärkt durchblutet, man muß nachts häufiger Wasser lassen (=Nykturie) Empfehlenswert wäre daher eine BZ-Kontrolle, nachdem man von der Toilette kommt.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 13:01 Uhr |