Hier steht die Förderung von Kontinenz
im Mittelpunkt. Ferner werden Pflegehilfen zur Bewältigung individueller
Inkontinenzprobleme gegeben. Bei der Urinausscheidung geht es um Menge,
Rhythmus, Inkontinenz, Miktionsstörungen, Harnverhalten, Harnwegsinfektionen
usw., bei Stuhlausscheidung ebenfalls um Menge, Rhythmus, Inkontinenz
sowie um Obstipation, Diarrhöen.
Spezielle Pflege bei DM:
- Urinmenge zu hoch
Hyperglykämie?
Nierenfunktionsstörung?
(Wann wurde das letzte Mal Mikroalbumin bestimmt?)
- Urin riecht säuerlich
Ketoazidose?
- Durchfall bei Pat. mit Acarbose-Therapie (Glucobay ®)
Dosis
zu hoch?
- Durchfall
Info
an Hausarzt (evtl. muß die Insulindosis reduziert werden,
da der Speisebrei dann eine schnellere Magen-Darm-Passage hat und
KH nicht mehr in dem Maß verwertet werden wie normalerweise)
Mögliche
Ursache: Pat. nimmt zuviel Fructose zu sich. (Der Zuckeraustauschstoff
Fructose (=Fruchtzucker), der oft in Diabetikerprodukten verwendet
wird, kann bei übermäßigen Verzehr (über 50
Gramm pro Tag) zu Durchfällen führen, weil er dann vermehrt
Wasser im Darm bindet.)
- Länger andauernder Durchfall
Gefahr
einer Austrocknung des Körpers durch zu hohen Wasserverlust.
Dadurch auch erhöhte Thrombosegefahr. (Gleiches gilt bei Behandlung
mit Diuretika (Harntreibende Medikamente)
Erhöhter
Kalium-Verlust. Eine zu geringe Kalium-Konzentration im Blut bewirkt
nicht nur Herzrhythmusstörungen, beim Diabetiker wirkt dann
auch das Insulin etwas träger als sonst. Der noch insulinproduzierende
Typ-2 Diabetiker könnte überdies mit einem zu hohen BZ
reagieren, weil unter zu niedrigem Kalium die Insulinfreisetzung
nicht so gut funktioniert wie normal. (Gleiches gilt bei Behandlung
mit Diuretika, mit Ausnahme der kaliumsparenden Diuretika (Jatropur
®, Arumil ®))
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 13:00 Uhr |