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AEDL 12: Soziale Bereiche des Lebens sichern |
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Bei diesem Lebensbereich unterstützt
man ältere Menschen darin, bestehende Beziehungen aufrechtzuerhalten,
und versucht, ihre Integration in ein selbstgewähltes soziales Umfeld
zu fördern und sie vor sensorischen Deprivationen und Isolation zu
schützen. Auch die sozialen Beziehungen zu Lebenspartnern, Freunden,
Nachbarn, Bekannten und den primären persönlichen Bezugspersonen
werden beachtet sowie der Beruf, die gegenwärtigen und früheren
beruflichen Aktivitäten des Betroffenen und seine mit dem Beruf verbundene
Verantwortung, ferner private Verpflichtungen, z.B. Sorge tragen für
den Lebenspartner. Außerdem gehört die Wohnung in diesen Bereich.
Die Vor- und Nachteile der örtlichen Gegebenheiten, die Risiken wie
Stufen oder Treppen, sowie die Angemessenheit von Wohnräumen, Toiletten,
Flur und Badezimmerausstattung sind nach Krohwinkel ebenfalls zu berücksichtigen.
Spezielle Pflege bei DM:
Besonders in der ambulanten Pflege, wo die Verabreichung
des Insulins durch den Pflegedienst vorgenommen wird, sind die Pat.
eingeschränkt, wenn es um die Wahrnehmung außerhäuslicher
Aktivitäten geht. Hier gilt es nach Möglichkeit Kompromisse
zu finden:
Manchmal kann auf eine einzelne BZ-Messung zugunsten eines Familienausfluges
verzichtet werden. Oder man versucht Mittel und Wege zu finden, wie
der Pat. auch außer Haus zu seinem Insulin kommen kann (Möglicherweise
eine Krankenschwester/-pfleger vor Ort, oder ein Insulinspritzender
Diabetiker in der Verwandtschaft).
Jedenfalls sollte der Pat. nicht durch seinen Diabetes
ans Haus gebunden sein!
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 13:02 Uhr |