| Spätkomplikationen |
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Vorrangiges Ziel einer Diabetes-Therapie
ist nicht - wie man vielleicht meinen könnte - eine
gute BZ-Einstellung, sondern die weitestgehende Vermeidung diabetischer
Spätschäden! (Die gute BZ-Einstellung ist Mittel, um dieses
Ziel nach Möglichkeit auch zu erreichen und hat den angenehmen
Nebeneffekt, daß es sich damit angenehmer lebt; denn man bleibt
von den Symptomen einer Hyperglykämie (Durst, Harndrang, Abgeschlagenheit)
verschont) Unter diabetischen Spätschäden versteht man gesundheitliche Schädigungen, die ursächlich auf den DM zurückzuführen sind. Im wesentlichen unterscheidet man:
Diabetische Makroangiopathie (Schäden an den großen Blutgefäßen)
Diabetische Neuropathie (Schäden an den Nerven)
Diabetische Spätschäden treten - wie der Name vermuten läßt - eher spät auf. Man rechnet hier in Jahren, je nachdem, wie stark die diabetische Stoffwechsellage beeinträchtigt war. Und wie bereits erwähnt: Nicht selten sind es die ersten diabetischen Spätschäden, die eine Verdachtsdiagnose »Diabetes mellitus Typ 2« überhaupt aufkommen lassen...
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:45 Uhr |