Bücher über Diabetes

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Vorrangiges Ziel einer Diabetes-Therapie ist nicht - wie man vielleicht meinen könnte - eine gute BZ-Einstellung, sondern die weitestgehende Vermeidung diabetischer Spätschäden! (Die gute BZ-Einstellung ist Mittel, um dieses Ziel nach Möglichkeit auch zu erreichen und hat den angenehmen Nebeneffekt, daß es sich damit angenehmer lebt; denn man bleibt von den Symptomen einer Hyperglykämie (Durst, Harndrang, Abgeschlagenheit) verschont)
Unter diabetischen Spätschäden versteht man gesundheitliche Schädigungen, die ursächlich auf den DM zurückzuführen sind.

Im wesentlichen unterscheidet man:
Diabetische Mikroangiopathie (Schäden an den kleinen Blutgefäßen)

  • Retinopathien (Schäden am Auge)
  • Gangrän (Schäden am Fuss)
  • Nephropathie (Schäden an den Nieren)

Diabetische Makroangiopathie (Schäden an den großen Blutgefäßen)
  • Koronare Herzkrankheit
  • Herzinfarkt
  • Hirninfarkt (Schlaganfall)
  • Arterielle Verschlusskrankheit
  • Bluthochdruck/Nierenerkrankungen

Diabetische Neuropathie (Schäden an den Nerven)
  • Brennende Schmerzen an den Extremitäten
  • Einschränkungen des Tastsinns
  • "Ameisenkribbeln"

Diabetische Spätschäden treten - wie der Name vermuten läßt - eher spät auf. Man rechnet hier in Jahren, je nachdem, wie stark die diabetische Stoffwechsellage beeinträchtigt war.
Und wie bereits erwähnt:

Nicht selten sind es die ersten diabetischen Spätschäden, die eine Verdachtsdiagnose »Diabetes mellitus Typ 2« überhaupt aufkommen lassen...





Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:45 Uhr