| Hyperglykämie |
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...ist ein Ansteigen des BZ-Wertes über den individuellen Zielwert
des Pat. hinaus. Der Zielwert selber ist abhängig von den individuellen
Bedürfnissen des Pat. und soll einerseits hoch genug sein, damit
der Pat. nicht so häufig eine Hypoglykämie bekommt und andererseits
so niedrig wie möglich, um das Risiko des Auftretens von Spätschäden
zu minimieren.
Manche Ärzte machen auch Abstriche am Zielwert bei älteren Pat. und nehmen höhere Werte in Kauf. Dies ist aber kritisch zu bewerten, denn steigt der BZ, kommt es zu denselben Symptomen wie bei Beginn der Erkrankung: vermehrter Durst, vermehrter Harndrang und Müdigkeit. Und dieser Zustand ist weitaus unangenehmer als eine zusätzliche Injektion. Mittel der Wahl ist bei diesem Zustand die Korrektur der hohen BZ-Werte mit einem schnellwirkenden Insulin. Allerdings muß man dazu einiges wissen: Den
aktuellen BZ, den Korrekturfaktor und den Zielwert. Der Zielwert ist der Wert, den wir durch eine Korrektur erreichen wollen (Zusätzlich als Zielbereich sehe ich alles das an, was ich statt einem konkreten Wert auch akzeptiere), er sollte nicht zu knapp bemessen sein. Mein persönliches Beispiel: ich habe eine 20er Regel und setze als Zielwert 120 an. Mein Zielbereich liegt bei 100-140. Damit habe ich ziemlich genau eine Einheit Insulin "Spiel", wenn noch andere Faktoren einwirken sollten. 100 ist nicht tief genug, als daß ich mir um eine Hypo Gedanken machen müßte und 140 nicht hoch genug, eine Fettsäureresistenz auszulösen.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:42 Uhr |