| Insulin-Pens |
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Man muß allerdings anmerken, daß nicht jeder Pen für jedes Insulin-Produkt verwendbar ist. Überhaupt hätte jeder Hersteller ganz gerne, daß Sie sein Insulin in seinem Pen verwenden. Die Ampullen (Patronen, Penfills) unterscheiden sich mitunter sowohl in den Maßen als auch in der Verschlußkappe (mit/ohne Schraubgewinde), um diesen Anspruch quasi zu "erzwingen". Zusätzlich zu den herkömmlichen Pens, die Sie wiederverwenden können und bei denen Sie lediglich Patrone und Nadel wechseln gibt es auch von fast allen Insulinherstellern Einmalpens, bei denen nur die Nadel auswechselbar ist und die nach Leerung komplett entsorgt werden. Die können ganz sinnvoll sein für Personen, die ihr Insulin gern an verschiedenen Orten deponieren wollen oder denen ein Patronentausch schwerfällt. Wenn man Einmalpens an verschiedenen Orten deponiert (um sie bei Bedarf zur Verfügung zu haben und nicht etwa zu Hause zu vergessen) sollte man immer auch ein paar Nadeln (Kanülen) dort aufbewahren, denn das Insulin kann in der Kanüle bei längerer Lagerung kristallisieren und sie so verstopfen machen. Ohne Ersatzkanüle ist man dann aufgeschmissen. Beim Pen taucht ebenso wie bei der Stechhilfe die Frage nach dem Wechselintervall der Nadel auf. Hier sollten die Intervalle aber deutlich kürzer sein als "alle paar Wochen". Ein täglicher, bzw. zweitäglicher Wechselrhythmus ist dringend anzuraten, denn anders als bei der Nadel der Stechhilfe kann eine stumpfe Kanüle das Hautgewebe derart schädigen, daß es zu deutlichen Gewebsveränderungen führen kann. Insbesondere, wenn man seine Injektionsstellen nicht regelmäßig wechselt. Den elegantesten Pen gibt es leider nicht mehr auf dem Markt, das war der NovoPen 1 Mir war auch immer wichtig, wie einfach man eine falsch eingestellte Dosis zurückstellen konnte. Den Novo-Pen 3 muß man etwas auseinanderziehen und in diesem Zustand den Stempel wieder reindrücken. Den HumaPen Luxura dreht man einfach wieder zurück. Auch beim Patronenwechsel gibt es Unterschiede: während man den NovoPen 3 zurückdreht, kann man beim HumaPenLuxura einfach den unteren Stempel wieder reindrücken, bzw. er drückt sich selbst rein, wenn man den Pen wieder zusammensetzt. Nichtsdestotrotz ist immer noch eine der entscheidenden Fragen: welches Insulin-Produkt (von welchem Hersteller) soll verwendet werden! Und welchen Pen benutzt der Betreiber dieser Seiten?Ich bin zwar mittlerweile ein Pumpi, aber für Notfälle oder zum Fraktionieren (Aufteilung einer großen Dosis in mehrere kleine Einzeldosen habe ich immer noch einen Pen, und zwar den Humapen Luxura. Von der Haptik her kommt er meinem Favoriten, dem NovoPen 3 schon ziemlich nahe (auch wenn mir den NovoPen 1 der Liebste war), aber den kann ich ja nicht verwenden weil ich Humalog spritze. Vom Humapen gibt es auch noch eine Ausführung mit "Gedächtnis", den Humapen Memoir. Der speichert die 16 letzten Insulingaben mit Dosis, Datum und Uhrzeit. Sinnvoll für jeden, der sich schon mal gefragt hat, ob er seine letzte Dosis schon gespritzt hat oder nicht. Und das kommt gar nicht mal so selten vor wie man denkt, selbst bei jungen Leuten
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Februar 2010 um 17:47 Uhr |