| Blutdruck-Messgeräte |
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...gehören zwar nicht unmittelbar zu den Hilfsmitteln einer Diabetes-Therapie, können aber bei regelmäßigem Gebrauch auf den Punkt deuten, ab dem spätestens mit einer medikamentösen Bluthochdrucktherapie begonnen werden sollte. Da der Markt recht umfangreich ist würde ich raten, sich bezüglich des Gerätes in einer Apotheke oder im Sanitätsfachhandel beraten zu lassen, denn sicher wollen Sie kein Gerät erstehen, dessen Anzeige man nicht weiter trauen kann als man das Gerät werfen könnte. Auch einen Gedanken wert bezüglich der Frage nach einem empfehlenswerten Gerät ist es, sich mal
die Homepage der deutschen Hochdruckliga
anzusehen. Es gibt verschiedenen Methoden den Blutdruck zu messen und da taucht immer wieder die Frage auf, welche denn nun die genaueste ist. Die Antwort ist recht einfach: am genausten ist die intraarterielle Messung, also die Messung, die direkt in der Arterie vorgenommen wird. Sie hat nur leider den Nachteil, daß sie zuhause nicht durchzuführen ist, so daß uns im wesentlichen drei Alternativen bleiben:
Die Oberarmmanschette mit Stethoskop ist sicherlich in geübten Händen (und Ohren) die genaueste Methode, den Blutdruck zu messen. Hier gilt es allerdings zu beachten, daß man die korrekte Manschettengröße verwendet. (Die Maße beziehen sich auf den aufblasbaren Gummiteil im Inneren der Manschette)
Zudem muß die Manschette fest am Oberarm anliegen, es darf sich kein Kleidungsstück
darunter befinden und die Unterkante sollte etwa 2 bis 3 cm über der Ellenbeuge liegen. Von daher wesentlich einfacher in der Bedienung sind die automatischen Geräte. Die automatische Messung am Oberarm ist in der Regel die
genaueste Methode bei den Automaten. Die Messung erfolgt hierbei oszillometrisch, d.h. die
Druckschwingung der Volumenänderung des Blutgefäßes bei einem Herzschlag wird aufgefangen
und verarbeitet. Insbesondere bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen sollte das vorher
jedoch mit dem Arzt besprochen werden, da es hier öfter zu Fehlmessungen kommen kann. Die automatische Messung am Handgelenk ist die bequemste
Methode, aber leider nicht immer genau genug. Oft lassen sich diese Ungenauigkeiten auf
Bedienfehler zurückführen (wenn z.B. das Gerät nicht in Herzhöhe gehalten wird). Die automatische Messung am Finger ist zwar selten zu sehen, aber auch das gibt es mittlerweile. Hinsichtlich der Messgenauigkeit sind diese Geräte aber sehr umstritten. Insbesondere die Tatsache, daß das Volumen der Blutgefässe zum Finger hin abnimmt und somit Gefässwandveränderungen stärker zum Tragen kommen dürfte damit zu tun haben. Wenn Sie ein solches Gerät verwenden, sollten sie das unbedingt mit ihrem Arzt besprechen. Besonders interessant für viele ist die Tatsache, daß einige der automatischen Geräte nicht nur einen Messwertspeicher, sondern auch eine Schnittstelle zum PC haben. Einige Hersteller bieten dazu eine passende Auswertungssoftware an, aber auch in dem bereits erwähnten SiDiary lassen sich viele der Geräte auslesen und deren Werte archivieren. Punkte, die zu beachten sind:
Für weitere und nähere Ausführungen zum Thema Blutdruckselbstmessung (BSM) möchte ich Ihnen die Seiten der Hochdruckliga anraten. Dort können sie noch viele weitere Hinweise zu diesem Themenbereich nachlesen.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 00:12 Uhr |