| Der glykämische Index |
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Irgendwann ist irgendwer mal drauf gekommen,
daß eine BE nicht nur nicht wie jede andere BE schmeckt, sondern
daß die auch völlig verschiedenen Einfluß auf den BZ
haben können. Nach vielen Versuchen hat man sich dann darauf verständigt,
daß unterschiedliche Nahrungsmittel unterschiedlich schnell im Blut
landen und den BZ unterschiedlich stark anheben. (Traubenzucker wirkt
schneller und heftiger als Linsen; Schema) Als Referenzwert hat man natürlich reinen Traubenzucker zugrundegelegt und bestimmt, daß der jetzt einen glykämischen Index (GI) von 100 hat. Dann hat man in Testreihen untersucht, wie sich dagegen andere Nahrungsmittel verhalten. Und alles, was den BZ weniger schnell/stark ansteigen ließ bekam dann einen niedrigeren GI zugeordnet, alles was schneller/stärker als Traubenzucker wirkte bekam einen höheren GI. Herausgekommen sind dann Listen ähnlich wie diese hier. Allerdings wurden viele dieser Untersuchungen in den USA und Kanada gemacht, so daß es für hier erhältliche Lebensmittel keine sehr umfangreichen Listen gibt. Wie der genaue GI-Wert für ein Lebensmittel lautet ist ohnehin nicht sooo wichtig. Bevor man sich jetzt also auf konkrete Zahlen (evtl. sogar noch mit Nachkommastellen) einlässt sollte man lieber unterteilen in hoch/mittel/niedrig:
Eine sehr umfangreiche Liste findet sich hier Was man allerdings beachten
muß: selten nimmt man die Nahrungsmittel so zu sich, wie sie in
der Tabelle stehen. Werden sie aber mit anderen Nahrungsmitteln kombiniert
(Der Fachmann spricht dann von einer Mahlzeit
Auch der glykämische Index muß sowohl bei der Auswahl des SEA wie auch der Insulindosis berücksichtigt werden. So muß man für 4 BE Weißbrot mit Magerquark einen längeren SEA wählen als für 4 BE Weißbrot mit Fleischsalat (Fett in der Mayonaise!). Belegt man sie gar mit Ölsardinen, wäre es einen Versuch wert, zusätzlich den BE-Faktor etwas abzusenken.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 20:40 Uhr |